Aufwertung des historischen Dorfmittelpunktes

Umsetzung in Bauabschnitten I – III

I: März 2026
II: 2027
III: 2028

Ausführung durch den
Dorf- und Heimatverein Isselhorst im Rahmen des
Dorfentwicklungskonzeptes 2030

24.03.2026
Der erste Bagger ist da

Seit Montag, 23.03. ist Bewegung auf dem Kirchplatz: Die Bauarbeiten haben offiziell begonnen. Ein Bagger hat zunächst  alte Pflasterflächen aufgenommen und Rasen abgeschält. Einige Passanten blieben stehen und verfolgten die Arbeiten mit großer Neugier. In den nächsten Tagen wird der Untergrund vorbereitet.

26.02.2026
Schöner und grüner

Leider müssen erst die Bäume, die leider nicht gesund waren gefällt werden, bevor es hier wieder grün werden kann.

27.03.2026
Tiefbauarbeiten

Die Hauptstromleitung ist freigelegt

28.03.2026
Extraeinsatz

ja, es war eine ziemliche Sauerei 15 Paletten Steine aufzustapeln. Zudem war es auch keine leichte Arbeit für „ältere“ Männer. Ich hoffe, dass ihr eure versauten Klamotten und euch selber wieder sauber bekommt…. 
Nochmals besten Dank, dass ihr so spontan ins Rad gepackt habt, denn wir konnten die Steine nicht länger da liegen lassen. Gefreut habe ich mich über viele Aussagen von euch wie „immer wieder gerne“, „wenn was ist, sag Bescheid“ oder „bis zum nächsten Mal“. Das zeugt von echtem Vereinsverständnis und so macht die Sache Spaß.

31.03.2026
Die neuen Pflasterflächen sind abgesteckt

Samstag noch das alte Pflaster aufgestapelt, heute werden neue Flächen abgesteckt.

1. April 2026

aufgrund der aktuellen Baumaßnahmen hat sich der Kirchturm von Isselhorst dramatisch geneigt. Die Ursache wird derzeit geprüft.

…aber es wird erst einmal mit der Baustelle weitergemacht. Die ersten Kanten sind gesetzt.

02.04.2026

Das Pflaster kehrt zurück

Das alte Pflaster wird wieder verlegt.

07.04.2026

…und so schaut das Ganze von oben aus.

11.04.2026

Jetzt muss nur noch alles neu verkabelt werden!

22.04.2026

Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling übergibt Förderbescheid an DHVI

Solch prominente Besucherin war schon lange nicht mehr in Isselhorst zu Gast: Der Stargast des Tages kam pünktlich auf die Minute vorgefahren, strahlte mit der Frühlingssonne um die Wette, trug ein taubenblaues, knielanges Kleid und brachte als Geschenk stolze 64.299 € mit.

Am 22. April hat Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling dem Dorf- und Heimatverein Isselhorst (DHVI) ihre Aufwartung gemacht. Die CDU-Politikerin und Behördenleiterin aus Detmold übergab dem Führungsteam des dörflichen Antriebsmotors um den seit wenigen Wochen im Amt befindlichen neuen Vorsitzenden Hansi Schomann den offiziellen Förderbescheid der Bezirksregierung zur Umgestaltung des Kirchplatzes.
Wie mehrfach berichtet, wird die Aufenthalts- und Verweilqualität in Isselhorsts „Guter Stube“ in drei Bauabschnitten bis 2028 sukzessive erhöht. Gemäß dem selbstgewählten Motto „Vergangenheit bewahren – Zukunft gestalten“ verwandelt der DHVI in Kooperation mit der Stadt Gütersloh das viele Jahre als Abstellfläche für rund 40 Pkws genutzte Areal in einen neuen dörflichen Mittelpunkt. Speziell das Dreieck vor der Kirche wird dabei zu einem autofreien „Treffpunkt für Jung und Alt, zum Platz des Austausches und des Miteinanders. Genau solche Begegnungsmöglichkeiten sind es, die Orte lebendig machen“, erklärte Hansi Schomann dem Gast aus Detmold zu Beginn des Besuches.
Möglich ist all dies nur dank finanzieller Unterstützung von Seiten dritter: Die Gesamtkosten des vom DHVI im Rahmen seines „Dorfentwicklungskonzeptes 2030“ unermüdlich vorangetriebenen Projektes liegen bei 166.810 €. Da der Stadt Gütersloh in finanzieller Hinsicht die Hände gebunden sind, übernimmt der DHVI als lokaler Motor mit 54.989 € gut ein Drittel der Kosten.

Die Restsumme von 111.821 € wird über Fördermittel des Landes und der EU finanziert.
Kurz vor Fertigstellung des ersten Bauschnittes überreichte Anna Katharina Bölling dem DHVI in Person des Projektverantwortlichen Heinrich Hölscher den offiziellen Förderbescheid aus dem von Land und EU gemeinsam verantworteten Leader-Topf für Teil 1 und Teil 2 der Umgestaltungsmaßnahmen.
Die seit dem 1. September 2022 amtierende Regierungspräsidentin unterstrich dabei, dass sie aus drei Gründen zum ersten Mal ins Kirchspiel Isselhorst gekommen sei:

Erstens sei sie „Fan des Leader-Projektes, weil dabei niederschwellig Bürgerinnen und Bürger mitgenommen werden und ich es wertvoll finde, Projekte wie Ihres zu fördern“. Zweites sei „Heimat ein Herzensgut und ein Stück weit ein Gegenentwurf zu allen negativen Trends, von denen wir momentan umgeben sind“. Drittes habe sie „enormen Respekt” vor dem Ehrenamt. “Was Sie hier auf die Beine stellen, ist absolut ungewöhnlich und vorbildhaft.“ Am Schluss gab die 46-jährige den Isselhorstern sogar noch das Versprechen: „Ich komme 2028 gerne wieder und schaue mir das Projekt nach der Fertigstellung an.“ Bis dahin wird der Erste Beigeordnete der Stadt Gütersloh Henning Matthes sicherlich den ein oder anderen Besuch im Kirchspiel absolviert haben. In der Sache gab der Stellvertreter von Bürgermeister Matthias Trepper seiner CDU-Parteikollegin völlig recht. Was in Isselhorst auch ohne finanzielle Unterstützung der Stadt auf die Beine gestellt worden sei, „ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn sich eine Gruppe Bürgerinnen und Bürger mit sehr viel Herzblut und Leidenschaft für ihren Ortsteil engagiert“. Auch die Umgestaltung an sich fand volle Unterstützung von Henning Matthes: „Ein teilweise als Parkplatz genutztes Areal in eine gemeinschaftliche genutzte Fläche umzugestalten, ist ein Thema, das uns sicherlich alle bewegt.“
Nachdem der Hauptteil der Arbeiten des ersten Abschnittes in den vergangenen vier Wochen bewältigt wurde, geht es nun an den Feinschliff. Eine noch zu pflanzende Hainbuchenhecke sorgt für die Abgrenzung zu den vier neu entstehenden Parkplätzen auf dem Seitenstreifen an der Straße Richtung Sportplatz. Installiert werden auch noch eine E-Bike-Ladestation sowie Fahrradbügelhalter mit den Symbolen der fünf Ortsteile.
Abgeschlossen wird der erste Bauabschnitt im Herbst mit der Anpflanzung einer Silberlinde. Anfang 2027 geht es dann nahtlos mit den Maßnahmen des zweiten Abschnittes weiter.
Jens Dünhölter, Text und Foto