Wenn Sie unter “Veranstaltungen” nachsehen, finden Sie das Jahresprogramm 2012.
Wir wünschen Ihnen, all unseren “Fans” und denen, die uns sonst mögen, ein erfolgreiches Neues Jahr 2012.
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Lange hatte es gedauert: Nachdem mehrere Entwürfe vom Atellier Aulenkamp-Geisler gemacht, diese Entwürfe im Modell 1:1 vom Tischlermeister Schlautmann gearbeitet, ein Standort gefunden und die Finanzierung gesichert war, konnte am Samstag, 29. Oktober 2011 endlich der Erinnerungsstein an das “Kronprinzendenkmal” aufgestellt und in einer Feierstunde enthüllt und der Bevölkerung übergeben werden.
1851 verunglückte auf der Strecke zwischen Brackwede und Gütersloh in Höhe des heutigen Bahnhofes Isselhorst-Avenwedde ein Personenzug. Es war wohl das erste große Eisenbahnunglück in Deutschland. Bei diesem Unfall kamen der Lokführer, der Heizer und ein mitfahrender amerikanischer Diplomat ums Leben. Der ebenfalls im Zug mitfahrende preußische Prinz Friedrich-Wilhelm von Preußen blieb nahezu unverletzt. An dieses Ereignis der “…gnädigen Errettung Sr. Königlichen Hoheit des Kronprinzen Friedrich-Wilhelm aus dringender Lebensgefahr” (aus einer Rede des Landrat Bessel vom damaligen Kreis Wiedenbrück 1865) sollte ein Denkmal erinnern, das 1866 errichtet wurde. Nach mehrfacher Erneuerung und einer Transloszierung im Jahr 1908 und noch einmal 1917 auf die Südostseite des Bahndamms in den sogen. Denkmalsgarten wurde das Denkmal im Zuge der kommunalen Neuordnung 1969 abgetragen und seine Reste verschwanden. Es konnte nie geklärt werden, auf wessen Veranlassung das Denkmal abgetragen wurde.
Ein natürlicher Obelisk aus Anröchter Sandstein, versehen mit einer Bronzetafel, die das Denkmal abbildet und seine Geschichte erwähnt, erinnert nun an dieses ehemalige Kronprinzendenkmal.
Ursprünglich sollte es ein Obelisk werden. Wir haben uns aber für diesen Naturstein entschieden. (Hier noch im Atellier Aulenkamp)
Mit schwerem Gerät wird der 1,2 t schwere Stein an seinen Aufstellungsort gebracht.
Die Bronzetafel wird eingesetzt.
(Bilder der Enthüllung folgen in den nächsten Tagen)
Der letzte Ausflug in diesem Jahr fand am 8.10. statt – bei Regen, Hagel und nur 5 Grad Wärme. Unter diesen äußeren Bedingungen bekamen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen während der Exkursion im Museum einen Eindruck vom Leben der Menschen in steinzeitlicher und frühmittelalterlichen Zeit: Angenehm war es nicht in den einfachen Hütten zu wohnen, die bestenfalls einen Schutz vor Regen und Schnee boten. Um so erstaunlicher, mit welch einfachen Werkzeugen die Menschen die für das Überleben notwendigen Dinge herstellten und mit welch einfachen Waffen sie zur Jagt gingen…
Sicher auch wegen des schlechten Wetters waren nur wenige Teilnehmer mitgefahren.
Immerhin boten die Hütten der Bronzezeit Schutz vor Regen und Schnee
31 Teilnehmer und Teilnehmerinnen führen vom 9. bis 12. September an den Rhein: Speyer, Worms und Schwetzingen waren die Ziele. Auf dem Hinweg wurde ein Zwischenstopp im Kloster Maria Laach gemacht. Anstelle eines ausführlichen Berichtes einige Bildeindrücke.
Samstag, 10.09. in Speyer: Der Dom im schönsten Sommersonnenschein
Ein Altarm des Rheins bei Speyer
Noch einmal der Dom zu Speyer
Gotik in Worms: Liebfrauenkirche im Weinberg
Jüdischer Friedhof in Worms
Im Schlossgarten in Schwetzingen
67 ha ist der Schlossgarten in Schwetzingen groß! Etwa 5 ha haben wir davon gesehen.
Weitere Bilder folgen in wenigen Tagen.
Die Geschichte des Bahnhofs Isselhorst-Avenwedde liegt als Broschüre vor und kann über den Heimatverein bezogen werden.
Rudolf Herrmann, ehemaliger Eisenbahner und seit seiner Pensionierung Eisenbahnhistoriker für den Bereich Gütersloh hat einige Jahre recherchiert, um die wichtigsten Zeugnisse der Geschichte des Bahnhofes zusammen zu tragen. In Zusammenarbeit mit Wolfgang Stitz und Helmut Schäfer ist nun eine bebilderte Geschichte des Bahbhofes Isselhorst, ab 1923 Isselhorst-Avenwedde entstanden, die gut zu lesen ist und interessante Dokumente der Bahnhofsgeschichte enthält.
Am 9. Juni wurde die Broschüre der Öffentlichkeit vorgestellt und ist zu einem Preis von 3 € zu haben. Der Erlös kommt ungeschmälert der Kulturarbeit des “Bürgerhaus Bahnhof Avenwedde” zugute. Bestellungen per Mail oder telefonisch.