Feb 23

Am 24. Februar fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Die Funktion des 2. Vorsitzenden wurde mit Frau Ute Schallenberg neu besetzt, die Funktion des Schriftführers nimmt nun Herr Dietmar Schneider ein. Als neuer Beisitzer wurde Herr Henrich Schröder gewählt. Herr Jochen Gräwe wurde als Beisitzer bestätigt Die Jahreshauptversammlung war mit etwa 65 Personen gut besucht. Vor Eintritt in die Tagesordnung stellte sich der Beauftragte für Archäologie und Bodendenkmäler der Stadt Gütersloh, Herr J. Glaw vor.

Der langjährige Vorsitzende des Heimatvereins, Herr Wilfried Hanneforth, wurde nach 15-jähriger Vorstandsarbeit auf eigenen Wunsch aus seinem Amt verabschiedet. Er war von 1996 bis 2008 1. Vorsitzender und hatte  seit 2008 die Funktion des 2. Vorsitzenden inne. Der Heimatverein dankt ihm für seine langjährige Arbeit und hofft, dass er den Vorsatand mit seinem umfangreichen Wissen auch weiterhin beraten wird.

Herr Knut Elmendorf war Gründungsmitglied des 1982 gegründeten Heimatvereins Isselhorst. Er war Schriftführer des Vereins und hat diese Aufgabe stets mit großer Umsicht und Akribie wahrgenommen. Über viele Jahre hatte der Heimatverein mit der Heimatstube sein Domizil in der ehemaligen Brennerei Elmendorf. Herr Elmendorf schied ebenso auf eigenen Wunsch aus diesem Amt aus. Auch Herrn Elmendorf  ist für seine langjährige Arbeit zu danken, verbunden mit dem Wunsch, dass auch er dem Verein mit seinem Wissen und seiner Erfahrung weiter beratend zur Seite steht.

Nach der Verabschiedung  der langjährigen Vorstandsmitglieder W. Hanneforth und K. Elmendorf

Feb 23

Etwa 80 Besucherinnen und Besucher hatten sich eingefunden. “Plattdeutsch zu jedem Anlass” war das Motto des Abends und so wurde durch die Mitwirkenden aus den Reihen des Heimatvereins und des Plattdeutschlehrgangs aufgezeigt, dass man (mit einem Gedicht von H. Ridder) plattdeutsch zum Geburtstag gratulieren kann, dass man aber auch Lieder für Kinder plattdeutsch singen kann (Bettina Wegener: “Sind so kleine Hände” / “Sind so lütke Hänne”), dass man aber auch plattdeutsch schimpfen kann (Georg Bühren “Buttkopp”) Mitglieder des Heimatvereins trugen unterhaltsame, aber auch nachdenklich machende Beiträge vor, u.a. von dem Gütersloher Ludwig Grabemann, aber auch eine Übersetzung von Wolfgang Borchert “Nachts schlafen die Ratten doch / Nachts schlaopet de Ratten doch”. Die Absolventinnen des Plattdeutschkurs hatten zwei Sketsche eingeübt, die auf die Zielgruppe der 15 bis 17 Jährigen gemünzt war. Also: Plattdeutsch ist  fdür alle Lebenslagen eine Sprache, die wie ein Geschenk wirken kann.

Wer Geschichten in plattdeutscher Sprache braucht, melde sich doch. Die Geschichten sind stets in synoptischer Gegenüberstellung Hochdeutsch / Plattdeutsch geschrieben, so dass auch Anfänger sie verstehen können. Im Oktober des Jahres werden wir einen neuen Kurs “Plattdeutsch für Anfänger” starten.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Plattdeutschkurses gestalteten den Abend mit

Mitglieder des Heimatvereins trugen plattdeutsche Beiträge vor